Am Samstag, den 29. März 2025, fand der grosse EDJV-Final im Restaurant Schützenhaus in Glarus statt. 100 Jasserinnen und Jasser traten an, um den begehrten Titel der Differenzler-Jasskönigin oder -Jasskönig zu gewinnen. Nach einem spannenden Wettkampf setzte sich Franz Müller aus Ebnat-Kappel mit beeindruckender Leistung durch.
Ein Tag voller Spannung und Tradition
Trotz regnerischem Wetter herrschte im Schützenhaus beste Stimmung. Der OK-Präsident Peter Truttmann begrüsste die Teilnehmenden um 10.00 Uhr und betonte in seiner Ansprache die Fairness am Tisch. Er dankte den Schreiberinnen und Schreibern sowie dem Rechnungsbüro mit Heidi Egli und Josiane Mérillat für ihren Einsatz. Besonders hervorzuheben ist die Rolle von Saalchef Henry Vonwyl, der in seinem "hohen" Alter dieses Amt übernommen hatte.
Gemeindepräsident Peter Aebli freute sich, die EDJV-Familie in Glarus begrüssen zu dürfen. Er hob die Bedeutung des Jassens als Schweizer Tradition hervor und lud die Teilnehmenden ein, die Atmosphäre in Glarus zu geniessen. Jassen sei hierzulande ein fester Bestandteil der Kultur, ähnlich wie die Berge zum Glarnerland gehören.
Der Weg zum Sieg
Nach vier Runden führte Beat Wüthrich mit einer 0-Passe und 47 Punkten. Franz Müller lag zu diesem Zeitpunkt mit 56 Punkten auf Rang 7, während Ruedi von Allmen mit 73 Punkten auf Rang 16 platziert war. In der fünften Runde verbesserte sich Franz Müller auf Rang 9 mit 82 Punkten, während Beat Wüthrich auf Rang 6 und Ruedi von Allmen auf Rang 15 lagen.
In der sechsten Runde bewegten sich die späteren Sieger nach vorne. Beat Wüthrich lag auf Rang 2 mit 88 Punkten, Franz Müller auf Rang 3 mit 91 Punkten, und Ruedi von Allmen hatte noch Mühe, mitzuhalten. Nach sieben Runden sah Michel Affolter wie der sichere Sieger aus, gefolgt von Fritz Hausamann. Franz Müller klassierte sich mit 111 Punkten nur einen Punkt hinter den Drittplatzierten Beat Wüthrich und Ruedi von Allmen.
Der Showdown
In der achten und finalen Runde erlebte Michel Affolter einen Rückschlag mit einer 37er Passe und fiel auf Rang 5 zurück. Beat Wüthrich und Ruedi von Allmen erzielten je 17 Punkte. Franz Müller nutzte die Gelegenheit und kletterte mit seinen 13 Differenzpunkten auf den ersten Platz. Dieser Sieg unterstreicht, dass 13 durchaus eine Glückszahl sein kann.
Fazit
Franz Müller ist der verdiente Differenzler-Jass-König 2025. Sein Sieg unterstreicht, dass Jassen nicht nur Geschick, sondern auch Nervenstärke erfordert. Die EDJV-Familie feierte einen unvergesslichen Tag voller Spannung und Gemeinschaft – ein Highlight für alle Jassbegeisterten!
Erfahre mehr dazu beim Eidgenössischen Differenzler Jass Verband (EDJV)
Die Sieger: v.l.n.r. Beat Wüthrich (2.) Franz Müller (Sieger) und Ruedi von Allmen (3.)